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Der neue BLOG ist da!

Hier haben Sie Gelegenheit, uns noch besser kennenzulernen und Teil der gaenseblume-Community zu werden.

Unsere kleine Gans erzählt hier aus ihrem aufregenden Leben, Geschichten die großen und kleinen Lesern Freude machen.

Und das Neuste zu Trends und Fashion for Kids findet sich hier auch.
Willkommen auf unserem Blog
14
Feb
    Kapitel 7: Der Fruehling ist da

Kapitel 7 : Der Frühling ist da

Seit Tagen sind die kleine Gans und die Blume schon irgendwie schlecht gelaunt und total unruhig.
Die Weihnachtszeit war toll, alle hatten viel Spaß mit Kekserln und Geschenken, aber irgendwann muss doch auch der tollste Winter mal zu Ende gehen, oder?
Auch Schlittenfahren, Eishockey auf dem zugefrorenen See und die Schipiste herunter düsen macht keinen rechten Spaß mehr.
Missgelaunt sitzen Blume und Gans am Fenster und schauen den unaufhörlich fallenden Schneeflocken zu.

„Ich kann das ewige Weiß überall einfach nicht mehr sehen. Berge weiß, Wiesen weiß, Bäume  weiß, einfach alles weiß, weiß, weiß…“nörgelt die Blume immer wieder, und das schon seit Tagen. „Ich will endlich wieder grün, ich bin doch eine Blume. Außerdem bin ich von den ganzen Kekserln mittlerweile bestimmt die allerdickste Blume auf der ganzen Welt!“

„Was soll ich denn erst sagen?“, erwidert die Gans genauso übellaunig. „Ich hab mich so mit Kekserln vollgestopft, dass mich kurz vor Weihnachten die Nachbarn schon alle ganz gierig angeguckt haben. Ich kann echt von Glück reden, dass Sandra so lieb ist, sonst wäre ich womöglich noch zum Festtagsbraten geworden. Dabei wollten wir doch schon längst auf Reisen sein, um zu schauen, ob ich wirklich der kleinste Vogel von allen bin. Bei der Gelegenheit hätten wir auch gleich prüfen können, ob es noch eine dickere Blume als dich gibt.“ Gaenschen kichert frech und weicht im letzten Moment dem schmutzigen Lappen aus, den die Blume ihm um die Ohren hauen wollte.

„Jetzt muss ich mich von so einem gefiederten Dreidaunenhoch auch noch veralbern lassen. Das hat mir ja grade noch gefehlt. Ich gehe ins Bett und komme erst wieder raus, wenn endlich der Frühling eingekehrt ist. So, jetzt kannst du sehen, wie du die Langeweile ohne mich erträgst. Mir reichts.“ Beleidigt rauscht die Blume ab, wirft sich ins Bett und zieht die Decke über beide Blüten, fest entschlossen, erst bei Frühlingsanfang wieder aus den Federn zu kriechen. Wer unsere Blume und ihren Dickschädel kennt, der weiß, dass sie das auch durchziehen wird.

Das weiß natürlich auch die Gans genau und macht sich grade große Vorwürfe. „Au weia, da hätte ich vielleicht lieber mal den Schnabel gehalten. Die kleine Blume kann schon eine ganz schöne Mimose sein. Na ja, dann geh ich einfach auch ins Bett, morgen wird sie sich schon wieder beruhigt haben“. Denkts und verschwindet ebenfalls im warmen Bett.

Am nächsten Morgen schlägt das Gaenschen die Augen auf und merkt sofort, dass irgendetwas anders ist als sonst. Aber was denn nur??

Beim Blick aus dem Fenster fällt sie vor Schreck fast auf den Bürzel. Der Schnee ist weg.
Alles ist grün, die Sonne scheint, wie ist das nur möglich?
Gestern war der ganze See noch tief verschneit, kein grüner Fleck in Sicht, und heute?
„Der Frühling ist endlich da!“, jubelt das Gaenschen und rennt sofort los, um allen Bescheid zu sagen.
Zuallererst natürlich der Blume, weil sie wegen dem Spruch von gestern doch noch ein ganz schlechtes Gewissen hat. Gaenschen stürzt ins Zimmer der Blume und trompetet: „Auuufsteeeeheeeeen, es ist Früüüüühhhhhling!“

Aber es ist niemand da. „Seltsam, wo ist die Blume denn hin in aller Herrgottsfrühe? Sie ist doch sonst so ein verschlafenes Nachtschattengewächs“, fragt sich das Gaenschen.
Plötzlich hört sie ein fürchterliches Geknatter auf dem Hof, gemischt mit lautem Geschrei, wildem Hupen und ganz viel Gelächter.
Sie hüpft aus dem Haus um sofort nachzusehen, was denn da los ist und glaubt ihren Augen nicht zu trauen:
Da stehen Sandra und Sophie um einen alten, knatternden Bus herum, lachen und klatschen in die Hände, während die Blume auf dem Fahrersitz steht und wie wild auf die Hupe drückt.

„Was ist denn in euch gefahren, und wo kommt dieses stinkende Ungetüm von Bus her?“, versucht die Gans den Lärm zu übertönen.

Sandra und Sophie strahlen beide um die Wette. „Das ist unser Geschenk für eure Weltreise. Jetzt, da der Winter endlich zu Ende ist, kanns ja losgehen. Wir wünschen euch ganz viel Spaß. Fahrt vorsichtig und vergesst bloß nicht, regelmäßig zu schreiben, was ihr für Abenteuer erlebt habt und was ihr alles gesehen habt. Wir würden ja soo gerne mit euch lostuckern, aber Sophie muss wieder in die Schule und ich habe alle Hände voll zu tun mit den tollen neuen Sommerkollektionen. Wenn ihr in Neuseeland seid grüßt mir die Jungs und Mädels von NZA ganz herzlich.“

Gaenschen kann es gar nicht glauben. „Was, für uns? Es geht jetzt echt und wirklich endlich los? Ohhh, danke, danke, danke…Wir schreiben auch ganz oft, einmal in der Woche, ganz fest versprochen“
Blümchen hämmert weiter ungeduldig auf die Hupe. „Na los, du Schnarchnase, schwing deinen Bürzel in den Bus, es geht jetzt looooooos!!“
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